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Wie Sie Ihre optimale Sparquote ermitteln


Das Thema Sparen ist so eine Sache. Oft wird die Frage gestellt, wie viel man denn sparen sollte.
Nun die Antwort ist nicht ganz einfach, denn die Sparquote hängt von der Höhe des Einkommens ab.

Wenn man pauschal festlegt 20% dann ist das relativ. Denn wenn Sie montalich nur 1500,- € netto verdienen, dann sind 20% ne ganze Menge. Dann müssten Sie 300,-€ pro Monat auf Seite legen. Ganz sicherlich würden Sie sagen, dass sei unmöglich. Und damit haben Sie vollig recht. Wenn Sie jedoch 10.000,- € netto verdienen, dann sind 20% "nur" 2.000,-€ und Sie hätten immer noch 8.000,-€ für Ihre festen Kosten und genügend für den Lebensunterhalt. Darüber hinaus ist wichtig, wie viel Erfahrung Sie bereits mit Ausgabenreduzierung und Sparen haben. Wenn Sie bisher auf großem Fuß gelebt haben, dann wird es Ihnen am Anfang schwer fallen, auch nur ein wenig auf Seite zu legen. Wenn Sie aber bereits einige Zeit schon einen gewissen Betrag monatlich gespart haben, wird es Ihnen relativ leicht fallen, jeden Monat den Betrag um 2-5,-€ zu erhöhen.


Aber noch einmal zurück zum Anfang. Warum spart man? Warum sparen Sie?

Vielleicht wollen Sie für spätere größere Anschaffungen, einen gewissen Betrag zusammensparen?
Um genügend Polster für das Alter zu haben?
Für das gute Gefühl?
Weil Sie bisher mit dem Geld nicht auskommen?

Und nun zur zweiten Frage: Wie viel können Sie sparen, ohne dass es weh tut?
20,-€ im Monat, 100,-€ oder 1.000,-€?

Gut, dann machen Sie am besten gleich Nägel mit Köpfen.
Bezahlen Sie sich zuerst. Ja, wenn der Gehaltscheck kommt, dann überweisen Sie das Geld am Anfang des Monats. Wenn es aus Ihren Augen weg ist, dann geben Sie es auch nicht aus.
Erfahrungsgemäß ist es am Ende des Monats nämlich viel schwieriger, das übrige Geld auf ein Sparkonto zu überweisen. Geld ist leider sehr flüchtig - eben schnell weg. Also - zuerst Geld für Sie und dann kann der Monat kommen.

Wenn Sie festgelegt haben, wie viel Sie sparen können, dann können Sie auch berechnen, wie Ihre Sparquote aussieht in Relation zum Gehalt.

Sagen wir beispielhaft, dass Sie 1% vom Gehalt beiseite legen können. Das ist dann ihr Anfang.
Probieren Sie diese Quote ein paar Monate aus. Wenn es Ihnen leicht fällt, dann erhöhen Sie und probieren wieder ein paar Monate. Und so weiter und so weiter. Sie werden schnell merken, wo Ihre Schmerzgrenze ist.
Versuchen Sie diese, immer wieder ein wenig nach oben zu verschieben, dann haben Sie bald ein hübsches Pölsterchen für den ein oder anderen Wunsch oder Ziel, dass Sie oben formuliert haben.

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